15 Fragen an Jung-Parteien (S. 38 – 47)

Ziel

Durch die Beschäftigung mit den Antworten der Jungparteien auf die 15 Fragen der Zur Zeit-Redaktion sollen Schülerinnen und Schüler die fünf Jungparteien charakterisieren können. Zudem sollen die Parteien in ein einfaches Links-Rechts-Schema eingeordnet werden.

Arbeitsformen

Es kommen folgende Themen zur Sprache:
• Hauptanliegen der Partei (Frage 1)
• Jugend und Politik (Fragen 2 – 6)
• Frauen in der Politik (Frage 7)
• Arbeitswelt (Frage 8 – 9)
• Bildung und Erziehung (Frage 10)
• Ausländerpolitik (Frage 11), Stimm- und Wahlrecht für AusländerInnen (Frage 12)
• UNO und EU (Frage 13)
• Finanzausgaben (Frage 14)
• Ratschlag an die LeserInnen

Je nach Zielsetzung sind zwei Varianten der Bearbeitung denkbar:
Variante 1: Die Vertikale
In Gruppen werden jeweils nur die Antworten einer Jungpartei zu den verschiedenen Fragen bearbeitet und zusammengefasst. Die Gruppen charakterisieren die Jungpartei. Sie können auf dem Internet bzw. im zusätzliche Informationen zum Porträt der Jungpartei suchen.

Variante 2: Die Horizontale
Es werden besonders die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Jungparteien innerhalb eines Themas herausgearbeitet.

Bei beiden Varianten geht es darum, die Partei innerhalb eines Links-Rechts-Schemas festmachen zu können.

«Diese häufig gebrauchten politischen Begriffe gehen auf Versammlungsformen zurück, die sich im England des 17. Jahrhunderts herausbildeten und auch in der Nationalversammlung der Französischen Revolution existierten, wo ein Mittelgang mit dem Präsidentenstuhl den Saal in zwei Teile teilte. Die politisch Gleichgesinnten sassen auf der gleichen Seite, links die republikanisch gesinnten Gruppen, rechts die konservativen Kreise, darunter die Anhänger des Königs.
Heute bezeichnet man als Linke die Parteien, die einer sozialistischen oder sozialdemokratischen Tradition entstammen, als Recht die Parteien, die wenig Veränderungswillen manifestieren, Bindung an nationale Traditionen und herkömmliche Lebensformen wichtig nehmen und an der Erhaltung der schweizerischen Eigenart – auch in der Abwehr von Fremden – interessiert sind.»
(Politszene Schweiz, ilz/Lehrmittelverlag Basel-Stadt, 1993, S.205f)

Wo würden sich die Schülerinnen und Schüler selber einordnen? Welche Ziele interessieren sie?

Zur Zeit:– Die Zeitschrift zur politischen Bildung» | schulverlag blmv AG | Gueterstrasse 13 | 3008 Bern | Telefon 031 380 52 52 | www.schulverlag.ch | Redaktion: Bruno Bachmann, Susanne Gattiker, Christian Graf-Zumsteg, Iwan Raschle | Gestaltung: Iwan Raschle, www.raschlekranz.ch | XHTML strict 1.0 validiert | Letzte Aktualisierung: 24.11.2004 23:23