Porträts von Jungpolitikern / Jungpolitikerinnen (S. 18-27)

Ziel

Die Porträts ermöglichen den Schülerinnen und Schülern eine erste «Begegnung» mit einer Auswahl von Vertreterinnen und Vertretern aus dem Spektrum der verschiedenen Parteien. Die persönlichen und subjektiven Aussagen der Jungpolitikerinnen und –politiker dienen als Einstieg in die komplexe Thematik der Parteienlandschaft. Im Zentrum steht also erst einmal die Person mit ihren Erfahrungen, Überzeugungen und Absichten. Die Porträts bieten für die Schülerinnen und Schüler eine Grundlage, sich über ihre eigenen politischen Meinungen klarer zu werden und Gefühle wie Sympathie oder Ablehnung wahrzunehmen. Die Vertiefung dieser Thematik geschieht mit Hilfe der Anzeigen von Jungparteien (S. 34-37) und der 15 Fragen an Jungparteien (S. 38-47).

Arbeitsform

Damit die Analyse sorgfältig gemacht wird und der Aufwand vernünftig bleibt, empfiehlt es sich, die Porträts in Partnerarbeit oder in Gruppen bearbeiten zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler wählen das Porträt, das sie bearbeiten wollen, aufgrund der Lektüre aller Leadtexte aus. Dann bearbeiten sie es mit Hilfe des Fragenkatalogs. Die Fragen sind zu allen Porträts dieselben, sodass sich die Aussagen der verschiedenen JungpolitikerInnen im Anschluss an die Gruppenarbeit miteinander vergleichen lassen. Am einfachsten und ergiebigsten wird die Auswertung, wenn die Fragebogen auf verschieden farbiges Papier ausgedruckt werden. So lassen sich die einzelnen Fragen und Antworten in Streifen schneiden und nach verschiedenen Kriterien ordnen und gruppieren:
- Wer vertritt ähnliche Meinungen?
- In welchen Fragen sind sich die JungpolitikerInnen ziemlich einig?
- Wo gibt es die grössten Unterschiede?

Wichtig ist auch, zusammen zu untersuchen, welche der Slogans wohl auch von den anderen porträtierten JungpolitikerInnen unterstützt würden, und worüber es vielleicht heftige Diskussionen gäbe.

Im Anschluss an diese Analyse wird auf einem Papierstreifen oder an der Wandtafel ein einfaches Links-Rechts-Schema der politischen Parteien entworfen.



Die Stichwörter werden von der Lehrperson einzeln auf Zettel geschrieben und aufs Schema geklebt. Nachdem die Lehrperson die wichtigsten Stichwörter selber platziert hat, können die SchülerInnen mit dem Rest erste Zuordnungsversuche machen.

Anschliessend ordnen die SchülerInnen die Aussagen und Slogans und ganz am Schluss die Fotos der JungpolitikerInnen ebenfalls ins Schema ein.

Fragenkatalog

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